Es ist hinlänglich bekannt ist, dass unser Konsumverhalten in engem Zusammenhang mit unserer Gesundheitsvorsorge steht. Auch wissen viele, dass Bewegung in freier Natur gut für die Gesundheit ist. Weniger bekannt ist allerdings die Tatsache, dass es auch Zusammenhänge zwischen der uns umgebenden Landschaft, der Bewahrung der biologischen Vielfalt, dem Klimawandel, der vor Ort produzierenden Landwirtschaft und unserem Einkaufs- und Ernährungsverhalten gibt.
Deshalb liegt das besondere Augenmerk des landesweiten Akademieprojekts "Wissenshunger – Wege zu einer nachhaltigen Ernährung" der Akademie für Natur- und Umweltschutz auf den oft übersehenen Verbindungen zwischen Klimaschutz, biologischer Vielfalt, Landwirtschaft, regionalen Kreisläufen, Naturerlebnis, Ressourcenschutz und Ernährung. Es ist eine regelrechte Wissenserosion in unserer Gesellschaft zu beobachten, die dazu führt, dass Natur- und Kochanalphabeten heranwachsen, Alltagswissen verloren geht und die Abhängigkeit von fast food ebenso zunimmt wie ernährungsbedingte Gesundheitsschäden. Ziel ist es, Impulse zu einem nachhaltigen Lebensstil zu geben. Dadurch wird gleichzeitig auch ein Beitrag zur Bewahrung der biologischen Vielfalt und zum Klimaschutz geleistet.